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Nun zum BERUFSBILD des zu lernenden BÜROKAUFMANNS:
Arbeitsgebiet- Büroarbeiten und kaufmännische Verwaltungstätigkeit ohne spezielle Fachbezogenheit in Betrieben der gewerblichen Wirtschaft. Lehrzeit sind drei Jahre mit Besuch der Berufschule. Inhalt der betrieblichen Ausbildung(nähere Hinweise gibt der Berufsbildungs-
plan).
Handhabung und Pflege der üblichen Arbeitsmittel des Büros. Verkehr mit Post, Eisenbahn und anderen Verkehrseinrichtungen. Registraturarbeiten, Termin-planung und Terminüberwachung, Einrichtung und Führung von Karteien, Anlage und Bearbeitung von Statistiken, Üben und Anwenden von Kurzschrift und Maschinenschreiben(simd schul- oder kursmäßig zu ernlernen), Schriftverkehr, berufsbezogenes Rechnen, Kassenführung, Zahlungs- und Kreditverkehr; Grundkenntnisse im Mahn- und Klageverfahren, Buchführung, Kostenrechnung und Kalkulation, Verwaltung von Materialen, Grundkenntnisse in der betrieblichen Organisation und in den Einsatzmöglichkeiten von organisatorischen Hilfsmittel und Büromaschinen, Lohn- und Sozialversicherungswesen, Grundkenntnisse im Personalwesen – im Steuerwesen – im Versicherungswesen- in den wichtigsten rechtlichen Bestimmungen für die kaufmännische Praxis, Einführung in volkswirtschaftliche Zusammenhänge – Einführung in den Betrieb; Stellung des Ausbildungsbetriebes die für die Berufsausbildung wichtigsten arbeits- und sozialrechtlichen Vorschriften und Bestimmungen; Betriebsordnung, Sicherheitsvorschriften. Einsatzmöglichkeiten, Handhabung und Pflege der üblichen Bürogeräte; Kennenlernen der im Betrieb gebräuchlichen Bürogeräte(Arbeitsmethoden, Arbeitsvorbereitung, Arbeitsablauf); selbst- ständiges Bedienen und Handhaben von Frankier- und Sortiergeräten, Schreib- und Rechenmaschinen, Vervielfältigungsgeräten, Telefon und Fernschreiber, Mitarbeit an der Fakturier- und Buchungsmaschine, Grundkenntnisse über Aufbau und Einsatz der automatisierten Datenverarbeitung.
Verkehr mit Post, Eisenbahn und anderen Verkehrsträgern: Kennenlernen der wichtigsten Verkehrsträger und ihrer Beförderungsbedingungen(Gebühren, Formulare, Vorschriften, Fachausdrücke): Ausfüllen von Warenbegleitpapieren- Paketkarten, Nachnahmen, Frachtbriefe usw.; Mitarbeit bei Verlust- und
Schadensanzeigen; Mitarbeit beim Posteingang- Öffnen, Stempeln, Verteilen;
Mitarbeit beim Postausgang- Sortieren, Frankieren und Versenden.
Verwaltung und Beschaffung von Materialien; Mitarbeit bei der Verwaltung eines Materiallagers; selbstständiges Duchführen von Anfragen, Angebots-
Vergleichen, Bestellungen, Rechnungsprüfungen, des einschlägigen Schrift-
Verkehrs, Mitwirken bei der Erledigung von Reklamatioen.
Verkauf und Vertrieb:
Kennenlernen des eigenen Verkaufs- oder Dienstleistungsprogramms, der Zahlungs- und Lieferbedingungen, Mitwirken beim Erstellen Angeboten und Rechnungen, selbständiges Bearbeiten von Bestellungen, erledigen einschlägiger Korrespodens, Abfassen von Aktenvermerken und Protokollen,
Kennenlernen einer ordentlichen Kassenführung, selbständiges Aufstellen von Kassenberichten, Mitarbeit bei der Kassenkontrolle, bedienen einer Registrier- kasse, selbständiges Führen einer Kasse. Zahlungs- und Kreditverkehr, Mahn- und Klageverfahren:
Kennenlernen der wichtigsten Zahlungsarten, der verschieden Geld- und Kreditinstitute, der Bedeutung von Scheck und Wechsel und der wichtigsten ausländischen Währungen; selbständiges Ausfüllen der für den Zahlungsverkehr erforderlichen Vordrucke, mitwirken bei der Überwachung von Zahlungstrerminen; Kennenlernen der verschiedenen Kreditmöglichkeiten; mitwirken bei der Einholung von Kreditauskünften. Kennenlernen der gesetzlichen und betriebsinternen Regelungen für das Mahn- und Klageverfahren; mitwirken beim Schreiben von Mahnbriefen.
Registratur, Karteiführung, Statistik:
Kennenlernen der verschieden Möglichkeiten der Schriftgutablage des betrieblichen Registraturplanes, und der Technik des Ordnens; Mitarbeit beim Ablegen von Schriftgut unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Kennenlernen der verschiedenen Karteiarten, Mitarbeit beim Anlegen und Führen von Karteien, beim Ein- und Austrragen von Daten, beim Gruppieren und Terminieren durch Kennzeichen. Kennenlernen der im Betrieb geführten Statistiken; Mitarbeit beim Sammeln und Zusammenstellen des Zahlenmaterials, beim Erstellen tabellarischer und grafischer Übersichten und beim Auswerten von Statistiken. Buchführung, Steuern, Versicherungen:
Kennenlernen des Systems, der Aufgaben und Organisation der Buchhaltung und der einschlägigen Handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen; Mit-wirken bei der Belegerfassung und Kontrolle, beim Kontieren der Belege nach dem Kontenplan und beim Verbuchen einfacher Geschäftsvorfälle; Kennen-lernen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung; Mitwirken bei der Durchführung einfacher Abschlußarbeiten und bei der Erstellung kurzfristiger Erfolgsrechnungen. Kennenlernen der für den Ausbildungsbetrieb wichtigsten Steuern und Versicherungen; Mitwirken bei den regelmäßig anfallenden Steuerzahlungen; Mitwirken bei der Bearbeitung von Schadensfällen.
Kostenrechnung, Kalkulation:
Kennenlernen der Bedeutung einer betrieblichen Kostenrechnung; Mitwirken bei der Aufstellung des Betriebsabrechnungsbogens; Kennenlernen der Be- deutung der Kostenrechnung für die Kalkulation, sowie die Bedeutung und die Probleme der Preisgestaltung; selbständiges Duchführen von Kalkulationen. Üben der Prozentrechnung bei der Erstellung von Kalkulationen.
Personalwesen:
Grundkenntnisse der Personalplanung und Beurteilung der wichtigsten Arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen; Kennenlernen der wichtigsten beruf-ständigen Vertretungen; der Sozialversicherungsträger, der Arbeitsverwaltung und des Finanzamtes; Mitarbeit beim Bearbeiten der Formalitäten bei eintretenden und ausscheidenden Mitarbeitern; Mitwirken bei der Errechnung der Löhne und Gehälter; Mitarbeit bei Zahlungen an die Sozialversicherungsträger und das Finanzamt; Mitwirken bei der Bearbeitung von Krank- Heils- und Unfallmeldungen.
BILD- NR. 72 (Schwäne am BODENSEE)
Am Ende der Lehrzeit, beendete ich sowohl die Berufschule als auch die Handelskammerprüfung mit Erfolg und besaß nun einen Gesellenbrief als Bürokaufmann. BILD- NR 73 vom Gesellenbrief
Etwa zur gleichen Zeit, wurde die Susokirche eingeweiht. Dort war ichDem Rektor der Realschule(wo ich kurz vorher die mittlere Reife nicht be-
standen hatte), beim dortigen Frühschoppen ins Gespräch gekommen.
Der Zufall oder das Schicksal wollte es, daß ich dann neben der Lehre her
es war dann das zweite Lehrjahr- und trotz familiärer Probleme, vom 01.
September 1974 bis zum 30.06.1975 die mittlere Reife in der Abendreal-
schule noch machen durfte.BILD 74 Abendrealschulanmeldung/Abschluss
Dort holte ich dann mit Erfolg meine mittlere Reife nach.
Im September 1973 fuhr(an den Flughafen) und flog ich dann mit der
Stadtkapelle Überlingen nach Amerika zur Steubenparade sprich nach
New York. Bis heute hab ich noch mein Flugzeuggepäckköfferchen.
Hier nun der detailierte Bericht über die Reise:
Erster Tag = Abfahrt mit dem Bus nach Stuttgart um 9.30 UHR vom Parkplatz Zimmerwiese in Überlingen/See. Abflug von Stuttgart um 15.15 UHR. Zwischenlandung in Schönnen/Irland von 17.35 UHR bis 18.5 UHR.
BILD- NR. 75 im FLUGZEUG
Um 20.30 UHR, Ankunft im John F. Kennedy- Flughafen von New- York. Transfer zum Hotel Wellington in der Stadtmitte an der 55. Strasse und 7. Avenue. BILD- NR. 76 VON ANSICHTSKARTE NEW- YORK
Zweiter Tag = 9.00 UHR morgens war eine dreistündige Sightseeing-Tour vom oberen New York. Lincol Center, durch Harlem, an der 5. Avenue hinunter zur 86. Strasse zum Empire State Building BILD- NR. 77 VOM EMPIRE State.Nach der Strasse der ‘vergessenen Männer‘,dem Chinesenviertel und der Brooklyn- Brücke. Zur Mittagstunde folgt ein musikalisches Ständchen vor dem Rathaus. Dann von Downtown Manhattan bis zur Wall Street, Südspitze und Greenwich Village. Um 16.00UHR startet weltberühme dreistündige Bootsfahrt ‘Rund um Manhattan‘mit ihrem imposanten Blicken wie: Welthafen New York,
U. N. O.- Gebäude BILD- NR. 78 BILD-NR. 79 BOOTSFAHRT. Der Abend ist zur
freien Verfügung und kann zu Verwandtenbesuch oder zum Besuch der fabelhaften Bühnenschau der ‘RADIO CITY MUSIC HALL BILD- NR. 80 von RADIO- CITY- MUSIC- HALL genutzt werden.
Dritter Tag = Zur Mittagstunde bringt uns der State- Herold- Bus BILD- NR. 81 VOM State- Herold ANSTECKER zum Sammelplatz der Steubenparade. Diese Kundgebung der Deutsch- Amerikaner führt die 5. Avenue entlang von
Der 62. bis zur 86. Strasse und zweigt dann östlich ab. Sie dauert knapp drei Stunden und beinhaltet echte Volksfestatmosphäre.
Zur Geschichte der Steubenparade
Am 18, November 1794 starb der deutsch- amerikanische General Friedrich Wilhelm von Steuben in Oneida County( New York ). Am Am 17, September 1730 in Magdeburg geboren, war Steuben Offiziier im Siebenjährigen Krieg 1764 bis 1775 diente er den Fürsten von Hohen- zollern- Hechingen als Hofmarschal und ging 1777 nach Amerika und nahm unter Georg Washington an dem Kampf der Kolonien gegen England teil. Als Generalinspekteur(/1778) war er Organisator des Bundesheeres während des Unabhängigkeitskrieges. 1784 nahm er seinen Abschied.
Die Steuben Parade findet dieses Jahr zum 16. Male statt, Wieder werden Millionen Amerikaner die farbenprächtige, bunte Kavelkade mit 5o Schau-wagen und den Vorbeimarsch von rund 15000 Paradeteilnehmern miterleben. Wie alljährlich führt der Weg über die 5. Avenue bis zur 86. Strasse und hinunter bis zur 2. Avenue.
Die Parade wird vom ‘German- American- Commitee of Greater New York‘seit 1958 jeweils am 4. Samstag im September, dem Geburtsmonat von General Friedrich Wilhelm von Steuben, veranstaltet. Durch den grossen Erfolg, ist diese Parade nicht nur eine jährliche Einrichtung, sondern sie hat sich zu einer nationalen Tradition entwickelt. Nicht nur für Amerika, sondern auch für Deutschland ist die Steubenparade ein fester Begriff geworden. Ziel der Parade ist es, den Mitbürgern in Amerika und besonders den politischen Führern vor Augen zu halten, welche Rolle deutschstämmige Einwanderer beim Aufbau der Vereinigten Staaten gespielt haben und den neuen Einwan-deren aus deutsch- sprechenden Ländern ein Gefühl des Stolzes auf das, was ihre Vorfahren geleistet haben, zu vermittelten. Dementsprechend sind die Parade- Schauwagen nach historischen Ereignissen, wie z.B. die Ankunft der ersten deutschen Einwanderer gestaltet. Die Parade wurde zu Ehren des General von Steuben benannt, weil dieser zum Siege der Streitkräfte Washintons im amerikanischen Unabhängigkeits-krieg beigetragen hat. Diesem wird durch ein besonders eindrucksvollen Schauwagen, der die Parade anführt, und auf den die Generale Washington
und von Steuben zu sehen sind, Rechnung getragen. Zahlreiche Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben Deutschlands, u.a. Bundeskanzler Brandt, Gerhard Schröder, Ministerpräsident Dr. Filbinger vom Land Baden-Württemberg, und viele andere mehr, haben als Ehrengäste an dieser Parade teilgenommen.
Vierter Tag = heute fahren wir nach der kleinen Ortschaft Tappan. Nördlich von New York zur Paradennachfeier. BILD- NR. 82 VOM MUSIK-AUFTRITTHier haben wir Gelegenheit, abseits von der Großstadt New York, Amerika und seine Einwohner kennenzulernen. Mit Blasmusik und guter Laune wird auf dem Picknickgelände das Paradefest zum Abschluss gebracht. DORT VERKAUFTEN WIR, ZUR AUFBESSERUNG UNSERER VEREINSREISEKASSE SOUVENIERS AUS UNSERER HEIMAT(Postkarten und Werbeschals).
Fünfter Tag = Besuch bei der Firma Perklin- Elmer(HAUPTWERK) in Norwalk/ Con.(hier in DEUTSCHLAND ist das Zweigwerk in Über-lingen/Bodensee = das BODENNSEEWERK BILD- NR. 83 vom
HAUPTWERKGELÄNDE bzw. vom Konzertplakat. Dann Fahrt duch die schönsten Gegenden New Englands.
Sechster Tag = Die amerikanische Bundeshauptstadt Washington mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten ist unser heutiges Ziel. Ein grosses Sightseeing- Programm wird geboten, möglicherweise auch einen Auftritt vor dem Weißen Haus. Auch die Kennedy- Gräber auf dem Arlington Friedhof besuchen wir BILD- NR. 84 von der Friedhof- Ehrenwache; auch das CAPITOL, der Sitz des Palaments BILD- NR. 85 vor dem Capitol
Siebter Tag = Wir fahren zum historischen Städchen York in Pennsylvenia wo wir durch Alt- historisch gekleidete Bewohner und Angestellte des dortigen Hotels empfangen werden.
Achter Tag = Weiter in nordwestlicher Richtung, zu den NIAGARA.- FL
die wir am Nachmittag und Abend von kanadischer und
amerikannischer Seite aus bei Tageslicht und künstlicher
Beleuchtung bewundern werden BILD- NR. 86
von den Wassserfällen
Neunter Tag = Auf der Rückfahrt nach New York fahren wir über land-
- schöne Gebirgsgegenden und am Delaware- Fluss entlang. Im
- Restaurant Reber einer schwäbisch- amerikanischen
Gaststätte am Ufer des Delwares, erfolgt eine festliche Ab- schiedsmahlzeit. Am Abend treffen wir wieder im Hotel in New
York ein.
Zehnter Tag=Dies ist zwar der Abreisetag, aber hat für mich noch ein Highligt.
Am späten Nachmittag(also dann wenn die Dämmerung bald
- einsetzt konnte man sich für einen Hubschrauberrundflug (mit
- grossen Passagierhubschrauber) über New York anmelden. Da
- einer der wenigen war, wo dieses Wagnis einging, nahm ich a
- Rundflug über New York teil. ES WAR NOCH EIN ECHTES
SAHNEHÄUBCHEN VON DIESER OHNEHIN SCHON
TOLLEN REISE NACH AMERIKA- NEW YORK.
Dann die tolle Ankunft wieder in der Heimat in Überlingen/Bodensee.
BILD- NR. 87 der ANKUNFT
Da nun der Alltag wieder eingekehrt ist, mit den trotzdem vielen Ver-flichtungen wie Elternhaus und der Brennstoffhandel BILD- NR. 88 vom Aschenbecher, die Lehre, der
Sportkegelclub, die Blasmusik und leider noch ein paar andere Kleinig-
keiten wie z.B. Oma/ Tante/ Onkel ging es weiter.
Ab jetzt ging es auch in der Lehre und in der Berufschule sowie dann
Im zweiten Lehrjahr mit der Abendrealschule wieder weiter. Allerdings
bin ich schon in den Urlaub gefahren, jetzt aber zu sogenannten Kurz-
Trips. Hervorzuheben wären Kurztrips per Flugzeug ins Ausland so z.B.
Nach: LONDON(reiste mit der schweizer Reisegesellschaft ‘KUONI‘),wohnte da im CENTRAL-PARK- HOTEL BILD-NR. 89 (von der Hotel- Rechnung), dort war ich sehr Wissensdurstig und wollte als erstens zur Towerbridge BILD- NR. 90 ; dann logischer Weise zum Buckingham- Palast BILD- NR. 91 nicht zu vergessen ist der Tower von London BILD- NR. 92 wo die Juwelen, Zepter und Krone der ‘Queen‘ aufbewahrt werden; selbstverständlich die Besichtigung von Unter- und Oberhaus; den Piccadylli-Circus – Trafalger, Nelson- Statue, Hide- Park und die NR. 10 - Sitz des englischen Primieministers; auch war ich in der Carnebeestreet(Künstlerviertel) BILD- NR. 93 ; als absolutes Highlet war ein Essen in einem Indischen Lokal(das liegt in ‘SOHO‘, einem berüchtigten ‘Dunkeln- Viertel‘in London); Nach: PARIS BILD- NR.94 wo ich die Stadt besichtigte z.B. die Prachtstrasse(da feiert man immer den französchen Nationalfeiertag mit einer Parade, oder dort ist das Ziel der ‘TOUR DE FRANCE‘-CHAMPP- ELYSÈE, oder gar ein Einkaufsbummel ‘SHOPPING‘- BILD- NR. 95 (von ÈIFFEL‘- SHOPPING) Nach: Budapest BILD- NR. 96 wo ich auch einen Ungarischen Abend mit folklore Musik erlebte und war BILD- NR. 97 .
Bereits im Februar/März 1974 nahm ich an einer DirigentenschulungBei der Blasmusik teil. Nach vielen Schulungstunden und Tagen, konnte
Ich die Schulungsprüfung abschließen. Hernach bin ich trotz Kassier(von
Der Kasse der Jugendkapelle der ich mittlerweile auch war), Jugendleiter
Und Ausbilder bei der Jugendkapelle Überlingen zum VIZEDIRIGENTEN
Auserkoren worden. Ab da war ich bis im März 1984 ‘VIZE‘bei der Jugend-
Kapelle(also zehn Jahre) und kam vornehmlich bei Auftrittsüberschneidungen
Mit der Stadtkapelle zum Einsatz. BILD 98 (vor der Wohnung des
Musikdirektors bei einem Geburtstagständchen)
Als noch ein Hobby von mir, war das Wandern. Einige Vereinigungen aus
der näheren und weiteren Umgebung schrieben sogenannte Volksmärsche
aus. Dabei konnte man meistens zwischen einer 10- oder 20 Kilometer
Wanderstrecke auswählen. Um eine gewisse Ordnung beim marschieren zu
erreichen waren auf der Wanderstrecke immer wieder Mal sogenannte
Kontrollstellen eingerichtet. Selbstverständlich konnte man sich dort auch verpflegen. Am Ende
sprich dann an Wanderziel war auch ein gemütlicher Hock geboten und man
konnte sich dort dann von der vorab geleisteten Teilnehmergebühr eine Er-
innerungsmedaille sowie einen Teilnehmerstempel in sein Teilnehmerbüchlein
abholen. Somit konnte ich nicht nur Land und Leute kennenlernen, sondern
auch die Schönheit der Natur bewundern. BILD 99 (von der Urkunde sowie
der Leistungsnadel).
Mittlerweile wurde ICH noch Mitglied bei den Briefmarkenfreunden >
Überlingen/See. Es war doch eine interessante Abwechslung. >BILD 100
Derweilen ging beim Sportkegelclub- 65 und ich als auch dortigen Kassier
Sowie Mannschatsführer der zweiten Herrenmannschaft, seinen geregelten
Gang. Nur in der Berufschule, die mit meiner Lehre zusammenhing, lief
Es so ab dem Herbst 1974 nicht mehr so richtig. Grund waren nicht die
vielen Belastungen in den Vereinen oder die Vorkommnisse im Elternhaus
(wo ich leider öfters noch zurückommen muß). NEIN, es war die Belastung
bei der ich wöchentlich an vier Tagen nit je vier Stunden für insgesamt zehn
Monate(immerhin schon ab 01. September ‘74 die Mittlere Reife versucht
habe nachzuholen.
Als Erinnerungen gleich zu Anfang der Mitte der ‘70er Jahre seien
- a) als GAGS....... die einer Straßenbahn(die es nie gab in Überlingen-
- Franziskanerstrasse) in der Stadtmitte wo ich früher als kleiner Bub
- wohnte und meine Eltern ein Brennstoffhandelsgeschäft hatten;
- BILD 101
- b) das tatsächlich existierende KURBÄHNLE als Touristenattraktion
- in Überlingen auch in der Franziskanerstrasse gewesen(halt nur in
- ‘70er Jahren).
- BILD 102
- Auch war ich immerhin im Jahre 1974 noch künstlerisch tätig. Nahm an
einem Wettbewerb betreffend der Ausschreibung für das neue Landkreis-
Wappen des Bodenseekreises teil. Nachfolgend ist die Veröffentlichung
in der heimischen Presse im Bezug auf meine dahingehende Teilnahme
BILD 103 Zeitungsbild von meinem eingereichten Vorschlag
An der Wappenschau im Bodenseekreis. Das Ergebnis des öffentlich aus-
geschriebenen Wettbewerbs, durch den der Bodenseekreis sein neues Kreis-
Wappen finden will. Knapp 600 Wappenentwürfe gingen beim Landratsamt
Ein, von denen etwa 560 veröffentlicht werden. Die Aufnahme zeigen drei
Entwürfe, die zumindest für Diskussionen sorgen werden. Links ein Schwan
vor der Sonne die sich(unten) im Bodensee spiegelt, in der Mitte der See-
Has im Ruderboot-----dies ist MEIN eingereichter ENTWURF-----,und
rechtes Bild dann ein Konglomerat von den ehemaligen Kreiswappen Über-
lingen und Tettnangs sowie Zahnrad, Bodenseeapfel und Wellen.
Noch kurz vor Ende der Abendrealschule, war ich Gast beim Musikverein
Dogern/Hochrhein. Das liegt südwestlich von Waldshut/Tiengen.
BILD 104 Festschriftdeckblatt des Musikfestes des Musikvereins Dogern
Diese Einladung kam aufgrund einer Intervention unseres damaligen Musik-
Direktors zustande. Zu dem damaligen Geschäftsführer des Blasmusikver-
bandes Hochrhein und aktives Mitglied beim Musikverein Dogern, verbinden
mich heute noch freundschaftliche Beziehungen. Am Ende dieser wirklich stressigen Zeit, stand der Abschluss mit Mittlerer
Reife BILD 105 (vom Abschlusszeugnis). Ab jetzt ging es auch in der Berufschule wieder aufwärts und ich hatte
doch ganz gute Noten. In der gleichen Zeit hatte mein Vater(wahrscheinlich
durch Alkoholeinnfluss) in Meersburg/Bodensee einen Unfall. Er wurde
deutlich neben dem Fußgängerüberweg auf der Strasse von einem Auto auf
dessen Kühlerhaube hinaufkatapultiert. Aufgrund mittelschwerer Verletzung wurde er ins noch damalige Krankenhaus Meersburg eingeliefert. Der
Aufenthalt dort ging drei bis vier Wochen. Dreimal in der Woche musste
ich abends nach der noch damals stattfindenden Abendrealschule so gegen
21.00 Uhr mit meiner Mutter ins Krankenhaus Meersburg fahren. Da mein
Vater Alkoholiker war, entließ er sich selbst nach drei bis vier Wochen und
ging in die nächste Kneipe. Da ich ja den Führerschein und ein Auto hatte,
musste ich meinen Vater in der Kneipe in Meersburg abholen.
Nun im Jahre 1976 schloss ich erfolgreich meine Lehre als Bürokaufmann ab.
BILD 106 vom Gesellenbrief
Vom 19. Juli bis zum 3. August 1976 machte ich dann mit meiner Mutter zusammen, Urlaub in einem teuren Hotel in Rotach- Egern am Tegernsee. Es war doch die Zeit der olympischen Spiele in Mexico. Wir waren nämlich2 drei Wochen im Hotel „Bachmaier“ in Rottach- Egern am Tegernsee BILD- NR. 107 vom Tegernse.
Meine Mutter und ich waren der Meinung, daß wir uns das verdient hätten nach der
streßigen und hektischen sowie aufregenden letzten Zeit(Vater war dort bereits Alkoholiker). Ausserdem mussten wir dringend unser –AKU- laden.
Dort hatten wir einen Fernseher auf dem Zimmer und einen hauseigenen Nachtclub gab es auch. Technisch sei festgestellt, daß in der Hoteleigenen
Tiefgarage extra ein Stellplatz reserviet war. Dort stand mein VW- Scirocco
Dann neben all den anderen Nobelkarossen.Von Rottach- Egern aus, konnte ich nicht nur die nähere Umgebung bewundern, sondern war
auch in Innsbruck BILD von POSTKARTE 108 MIX und BILD 109
und in Kufstein. Im Nachtlokal in Rotach- Egern konnte ich Stars wie z.B. Ivan Rebroff oder wie im Urlaub früher in Freudenstad(Schwarzwald) im
Kurhaus Rudi Carell bzw. in einem früheren Urlaub in Garmisch- Partenkirchen, Ilja Richter sehen und bestaunen. Überhaupt konnte ich bei meinen Reisen und Treffs, auch bei der Blasmusik viele damals bekannte Stars und Künstler sehen sowie bewundern.
Leider geht jede Ferienzeit sprich Urlaub einmal zu Ende und der Alltag in Überlingen hatte mich wieder. Im darauf folgenden Jahr 1977 war außer die viele Arbeit ( nun auch im elterlichen Betrieb BILD- NR. 110 -vom Aschen- becher- mit einem leider alkoholisieren Vater ) doch wieder etliches geboten.
Im Frühjahr wurde beim Sportkegelclub-65 zur Jubiläumsveranstaltung der Gründung eines Sportkegelvereins gerüstet. Diese Gründung wurde ausgiebig im Kursaal in Überlingen gefeiert und begangen. BILD 111 vom Kegelbild
Des neuen SKV‘77 Überlingen.
Der Kegelclub- 65 wurde aufgelöst und da es mittlerweile auch genügend Damen gab, auch ein Damenkegelclub aus der Taufe gehoben und dem neugegründeten Sportkegelverein angegliedert. Bei dieser Gelegenheit, wurde der Kassier vom Sportkegelclub- 65 ( also ich selbst ) zum Sportkegelvereinskassier.
Dann unternahm ich eine Kreuzfahrt(Ausgeschrieben von der Heimatzeitung ‘SÜDKUIER‘) mit der MS- EUROPA I. Eine NORD- und OSTSEE KREUZFAHRT BILD- NR. 112 (vom Teilnehmerausweis)
PROGRAMM VON SCHIFFREISE NORD- UND OSTSEE
BILD- NR. 113 vom Kreuzfahrtschiff
BILD- NR. 114 vom Schiffkrug(Anker und Schlüssel)
Montag- Nachmittag am 23. Mai 1977
OSLO - Stadtrundfahrt – NORWEGEN
Beginn am Hafen, dann Fahrt zum Holmenkollen. Es bietet sich ein herrlicher Blick auf Stadt und Oslo- Fjord. Die berühmte Holmenkollen- Schanze ist
Während der Wintersaison Treffpunkt der Weltelite im Skispringen BILD-
NR. 115 (vom Holmenkollen). Fahrt durch die sonnenreichste Hauptstadt
Europas. Man sieht das Rathaus, die Festung Akershus, die Domkirche-
Storting, das Königliche Schloß, den im Nodwesten des Stadtzentrums ge-
legenen Frognerpark und die Vigelandanlage, eine Freilicht- Ausstellung
Mit Werken des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Besuch der
Halbinsel Bygdoy mit Freilichtmuseum(rund 15o Holzbauten aus Land-
schaften Norwegens), das Wikingerschiff- museum, Kon- Tiki Museum
und das Fram- Haus.
Dienstag am ganzen Tag, den 24. Mai 1977
KOPENHAGEN(Nordseeland) – Stadtrundfaht - DÄNEMARK
Durch die schöne Küstenlandschaft Dänemarks geht die Fahrt nach Helingsör
zum Schloss Kronsborg, das zu den interessantesten Renaissancebauten
Dänemarks zählt. Besonders Sehenswert sind der prunkvolle Festsaal und
Die Schlosskirche. Kronborg ist Schauplatz der Shakespear Tragödie
‘Hamlet‘.Weiter zum Schloss Fredensborg der Sommenresidenz der
Königlichen Familie. Sein Park gilt als der schönste Dänemarks. In Hilleröd
steht Schloss Frederiksborg von Wasser umgeben. Heute istz es National-
historisches Museum. Durch idylische Kleinstädte geht es zurück nach
Kopenhagen. Nun an der Pier angekommen, geht’s vorbei an der Albankirche,
Schloss Amalienborg, Holmenskirche, Börse, Schloss Christiansborg zur
Grundvigskirche, dann ist Gelegenheit zum Einkaufsbummel in der Stadt,
Rückfahrt zur Pier Lange Linie mit Besichtigung des Gefion- Brunnens und
der ‘Kleinen Meerjungfrau‘ BILD- Nr. 116 (von der ‘Kleinen Meerjungfrau‘)
- · Abendausflug ins TIVOI in Kopenhagen-
- Besuch des Vergnügungs- und Erholungsparks inmitten der Stadt, der nicht nur Unterhaltungssmöglichkeiten vielerlei Art, sondern auch Alleen mit hohen Bäumen, Blumenbeete, Ruhebänke, Springbrunnen und Kinderspielplätze hat.Chinesische Pagode am‘ Tivoli- See‘. Anschließend Rückfahrt und sofortige Einschiffung.
Donnerstag vormittag den 26. Mai 1977
GDYNIA/ SOPOT/ DANSIK -DANZIG- POLEN(EISERNER VORHANG
Dreistadt nennen die Polen die früher getrennten drei Städte, die heute zusammengewachsen sind zu einer grossen Stadt, mit über 6oo Tausend
Einwohnern. Von Gdynia, der modernen Industriestadt, geht die Fahrt über Sopot, das bekannte Ostseebad mit seiner über 5oo Meter langen Seebrücke
nach Gdansk, dem ehemaligen Danzig, das nach einer fast 9o prozentigen
Zerstörung im letzten Krieg, in so hervorragender Weise wieder aufgebaut
wurde, daß es für viele Städte Europas zum Vorbild historischen Wiederaufbaus wurde. Zu Fuß durch das ‘GOLDENE TOR‘durch die Langgasse auf den berühmten langen Markt mit Rathaus und Neptunbrunnen und herrlichen alten Bürgerhäusern, Goldenes Haus, Grünes Tor, ‘KRAN- TOR‘zum berühmten ALTEN HOLZKRAN und zur Marienkirche. Fahrt zurück über Oliwa mit ehemaliger Zisterzienser Abtei, in der sich eine schöne Rokoko-Orgel befindet.BILD- NR.117 vom berühmten ALTEN HOLZKRAN
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